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Jetzt bestellbar: die neue Wes-Montgomery-Biographie

Wes Montgomery: Sein Leben, seine Musik

Wes Montgomery: Sein Leben, seine Musik

Die neue Wes-Montgomery-Biographie von Oliver Dunskus, die hier vor einigen Wochen angekündigt worden ist, kann jetzt beim Autoren bestellt werden! Oliver hat dafür eine Webseite bereitsgestellt: wesmontgomery.npage.de. Das Buch kostet 29 Euro plus 5 Euro Versand und kann über die Kontaktseite der Page angefordert werden. Das 284 Seiten dicke Buch beinhaltet neben der ersten wirklich ausführlichen Wes-Biographie auch Rezensionan aller Platten und eine vollständige Diskographie nach Aufnahmesessions mit allen Besetzungen und Titeln.

 

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Neue Wes Montgomery Biographie erscheint in Kürze. Auf Deutsch!

Cover der neuen Wes-Biographie von Oliver Dunskus

Cover der neuen Wes-Biographie von Oliver Dunskus

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Breaking News: Oliver Dunskus, der auch hier schon mehrere Artikel geschrieben hat, veröffentlicht in Kürze seine nagelneue Wes-Biographie. Es ist die erste ihrer Art auf Deutsch und stellt die bislang einzige englische von Adrian Ingram ganz klar in den Schatten. Oliver hat viele Jahre lang für dieses Buch recherchiert und eine erstaunliche Vielfalt an biografischen Details ausgegraben. Ich durfte einige Kapitel während des Entstehens lesen und war immer wieder überrascht, was ich alles nicht über Wes’ Leben wusste. Teil des Buches wird auch eine kommentierte Diskographie sein!

Noch gibt es die Wes-Montgomery-Biographie nicht zu kaufen, aber Oliver schrieb: “Das Buch wird knapp 300 Seiten haben und als Softcover ca. 28 Euro kosten. Erhältlich im Direktvertrieb beim Autor. Es erscheint in den nächsten Wochen.” Ich halte euch auf dem Laufenden!

 

 

 

 

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Montgomery-Johnson Quintet – Live at the Turf Club

Wes-Experte Oliver Dunskus hat sich die neu veröffentlichten Aufnahmen aus den 1950er Jahren genau angehört. Hier Teil 2 seiner Eindrücke:

 

Gleichzeitig mit der vorangegangenen Platte erschien beim selben Label Resonance Records eine weitere limitierte LP, ebenfalls im Zehn-Zoll Format, und mit ebenso viel Liebe fürs Detail produziert, doch inhaltlich ganz anders: Philip Kahl, ein Student und Freund der Familie Montgomery hatte einige Auftritte im Turf Club mit einem Tonbandgerät mitgeschnitten. Die Bänder befanden sich him Besitz von Ann Montgomery, der Witwe Buddy Montgomerys, die Resonance Records nach dessen Tod gestattete, das Material zu sichten und zu veröffentlichen.

Waren die Studioaufnahmen von 1955 noch etwas verhalten gewesen, so erlebt man hier einen entspannten Wes beim Heimspiel. Es sind die frühesten Liveaufnahmen des Gitarristen (wenn man die Aufnahmen mit Lionel Hampton von 1949 außer acht lässt, auf denen er kaum zu hören war) und wir tauchen in die dichte Clubathmosphäre des Turf-Clubs ein. Wes spielt hier weiterhin im Montgomery-Johnson Quintet in unveränderter Besetzung. Die Aufnahmen sind verhältnismässig gut, und das kritische Ohr wird schnell vom musikalischen Inhalt abgelenkt.

Wes’ Tune ist hier zum ersten Mal zu hören, noch mit Intro und das Thema noch zweistimmig, während es zwei Jahre danach für Pacific unisono eingespielt wurde. Die Gruppe wirkt routiniert und strotzt vor Spielfreude. Man hört, wie Wes mit seiner markanten Stimme seine Kollegen anfeuert, wodurch das Stück auch an Tempo zunimmt. Das war aber auch schon die einzige Eigenkomposition, der Rest des Albums besteht aus Standards: Gershwins Fascinating Rhythm, das ebenfalls mit ausgedehnten Soli aufwartet, und Henri Mancinis Six Bridges to Cross, eine Ballade, bei der Wes eine frühe Kostprobe seiner Akkordtechnik zum besten gibt. Er klingt gegenüber den Aufnahmen von 1955 deutlich ausgereifter.

Going Down to Big Mary’s fällt aus dem Rahmen – nicht nur weil John Dale Bass spielt, sondern weil wir es mit einer R&B Nummer zu tun haben, bei der Debbie Andrews (bürgerlich Lucy Johnson), die Schwester des Schlagzeugers Sonny Johnson, singt. Debbie Andrews war bereits 1952 von Duke Ellington entdeckt worden und hatte kurz darauf einen Plattenvertrag bei Mercury Records unterschrieben, jedoch hatte sich ihre Solokarriere nicht erfolgreich entwickelt. Wes hatte in den Fünfzigern mehrere Ausflüge in die R&B Gefilde unternommen und klingt auch in diesem Genre ausgesprochen sicher und elegant. Doch die schönsten Stücke des Albums kommen zum Schluss: eine furiose Fassung von Caravan, in der Wes seine Vielseitigkeit und Virtuosität bei hohen Tempi zur Schau stellt, und – als Kontrast – die John Lewis Komposition Django, gefühlvoll, einfach wunderschön dargeboten.

Wes hat einmal über sich selbst gesagt haben, er habe 1955 besser gespielt als später, aber es hätte damals keinen Menschen interessiert. Nun gibt es einen Beleg dafür, und man verdankt ihn Philip Kahl.

Autor: Oliver Dunskus

Live at The Turf Club (1956)

Live at The Turf Club (1956)

Wes Montgomery & The Montgomery-Johnson Quintet Live at the Turf Club (1956)

Wes’s Tune
Fascinating Rhythm
Six Bridges to Cross
Going Down to Big Mary’s
Caravan
Django

Aufgenommen im August und November 1956
Erschienen: 2014
Originallabel: Resonance HLT-8015
Produzent: Zev Feldman

 

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Wes Montgomery & The Montgomery-Johnson Quintet

von Oliver Dunskus

 

Paradoxerweise ist die früheste Plattenaufnahme Wes Montgomerys gleichzeitig die zuletzt erschienene. Fast 60 Jahre hat es gedauert, bis diese Probeaufnahmen des Montgomery-Johnson-Quintets publiziert wurden, und vor allem der Name des Produzenten versetzt in Erstaunen: Es ist der legendäre Quincy Jones, der später von Frank Sinatra über George Benson bis Michael Jackson einige der erfolgreichsten Musiker der Welt produziert hat.

Jones war im Juni 1955, als die Aufnahmen des Montgomery-Johnson-Quintetts entstanden, erst 22 Jahre alt. Als Produzent ein Neuling, konnte er jedoch auf eine frühe Karriere als Trompeter zurückblicken. Wie so viele talentierte Musiker dieser Zeit verdiente er sich seine Sporen bei Lionel Hampton. Wes hatte ebenfalls fast zwei Jahre bei Hampton gespielt, damals das Hampton-Orchester jedoch schon wieder verlassen. Allerdings gehörte Buddy Montgomery damals zu Hamptons Aufgebot und trat unter anderem auch in Paris auf, ebenso Clifford Brown, Art Farmer, Gigy Gryce und Annie Ross. So war Jones ein alter Bekannter der Montgomery-Familie und er erkannte die damals noch schlummernden Talente der drei Brüder.

Bei Columbia, der damals größten Plattenfirma, hatte man mit Blick auf das jüngere Publikum ein neues Plattenlabel gestartet, auf dem vor allem Rhythm-and-Blues Aufnahmen für die schwarzen Radiosender erschienen. Quincy ließ das Quintett für einen Tag nach New York ins Columbia-Studio an der 30. Straße anreisen und probeweise eine Reihe von Takes einspielen. Das war übrigens genau das Studio, in dem ein paar Jahre später die Platte aufgenommen werden sollte, die gemeinhin als beste und erfolgreichste Jazzplatte überhaupt gilt – Miles Davis’ Kind of Blue.

Ein historisches Dokument

Das Resultat der Probeaufnahmen mit den Montgomerys ist hörenswert – sowohl musikalisch als auch klangtechnisch, lediglich die Gitarre ist etwas zu schwach ausgesteuert. Aus heutiger Sicht zumindest, denn der Sound dieser Gruppe wird eigentlich von Tenor Alonzo “Pookie” Johnsons dominiert, einem Mitschüler der Montgomery Brüder, der zu den führenden Saxophonisten ihrer gemeinsamen Heimatstadt Indianapolis gehörte, aber sonst unbekannt blieb und sein Dasein als Postbeamter fristete. Am Schlagzeug saß Robert “Sonny” Johnson, ebenfalls ein festes Mitglied der Gruppe.

Die jetzt zum Record-Store-Day 2014 erschienene Platte eröffnet mit einem furiosen Love for Sale, bei dem sich die Protagonisten bei hohem Tempo schnelle Bälle zuspielen, alles sehr exakt, kompakt und gründlich arrangiert, also keine zusammengewürfelte Blowing-Session. Dazu dynamischer als bei den späteren Pacific-Aufnahmen. Alle anderen Titel sind Kompositionen von Wes. Leila klingt bereits in diesem Jahr in sich geschlosssen und rund wie es 1958 für Pacific erneut aufgenommen wurde. Undecided erscheint hier zum ersten und einzigen Mal, es basiert auf den Changes des gleichnamigen Titels von Sid Robin und Charlie Shavers, der in diesem Jahr zu einem Hit für Billy May geworden war, wird aber vom Montgomery-Johnson-Quintett Be-Bop-artig verfremded. Leider fehlt dieser Einspielung trotz des originellen Arrangements das Freche, Ungestüme, das man bei Love for Sale hören kann. Der nicht näher benannte Blues hingegen orientiert sich an den Blues-Shouter Aufnahmen, an denen Wes Montgomery um 1950 bei Lionel Hampton und Gene Morris partizipierte. Auch dieser Titel kommt sehr “brav” daher, und das Quintett nutzt ihn nicht, um improvisatorisch in irgendeiner Weise auszubrechen.

Montgomery-Johnson Quintet (1955)

Montgomery-Johnson Quintet (1955)

Kurzinfo: Wes Montgomery & The Montgomery-Johnson Quintet

Aufgenommen am 15. Juni 1955 im Columbia 30th Street Studio, NYC
Produziert von Quincy Jones

Besetzung: Wes Montgomery (g) Monk Montgomery (b) Buddy Montgomery (p) Alonzo “Pookie” Johnson (ts) Robert “Sonny” Johnson (dr)

Titel:
Love for Sale (Cole Porter)
Leila (Wes Montgomery)
Undecided (Wes Montgomery)
Blues (Wes Montgomery)
Far Wes (Wes Montgomery)

Warum die Aufnahmen erst jetzt erscheinen

Columbia lehnte die Veröffentlichung der Aufnahmen ab, allein Love for Sale erschien, kaum wahrgenommen, 1983 auf einem CBS-Sampler namens Almost Forgotten (Columbia FC-38509). Alle anderen Stücke dieser Session blieben im Archiv. Die Gründe sind heute nicht mehr bekannt, doch wenn man bedenkt, dass George Avakian im Jahr darauf Miles Davis und Dave Brubeck für das Plattenlabel gewinnen konnte, erscheinen die vorliegenden Aufnahmen doch etwas konservativ. Und Wes spielt zwar ordentlich, doch hatte er damals noch nicht zu seinem Sound mit Oktaven und Blockakkorden gefunden, und seine improvisatorischen Fähigkeiten sind in den eher kurzen Soli ebenfalls noch nicht zu erahnen. Dennoch spielt die Gruppe deutlich entspannter im Studio als Wes’ Trio das 1959 bei den ersten Riverside-Aufnahmen tun würde.

Die vorliegenden Aufnahmen, die immerhin Zeugnis der ersten Montgomery-Plattenaufnahme unter eigenem Namen sind, wurden von Resonance Records mit einem zeitgenössischen Cover versehen und mit 2000 Exemplaren als Zehn-Zoll LP vertrieben, gerade so, als ob es diese Platte bereits 1955 schon gegeben hätte, gewissermaßen als Wiederveröffentlichung eines nie erschienenen Albums. Sony, das heute den Columbia/CBS-Katalog besitzt, war sich nicht mehr der Tatsache bewusst, dass es auf diesen Aufnahmen in seinem Archiv hatte und musste davon überzeugt werden, nach ihnen zu suchen, willigte aber in diesen ungewöhnlichen Vertiebesweg ein.

Diese Wiederveröffentlichung ist mit viel Liebe für Details produziert worden. Verantwortlich dafür war ein Mann namens Zev Feldman, der das Resonance-Label mit Leidenschaft betreibt, und zwar als Non-Profit Organisation die von ihren Gewinnen talentierte jüngere Künstler fördert. Feldman hat noch weitere unveröffentlichte Aufnahmen in Vorbereitung. Schön, dass sie bald zu hören sein werden.

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Remembering Duncan Schiedt

Der Indianapolis Star hatte vor ein paar Tagen einen guten Artikel zum Gedenken an Duncan Schiedt, den kürzlich verstorbenen Jazz-Fotografen aus Indianapolis. Schiedt war 1951 nach Indianapolis gezogen und hatte seitdem eine enge Beziehung zur lokalen Jazz- und Bluesszene. Er sorgte beispielsweise für ein kurzes Comeback des vergessenen ehemaligen Blues-Star Scrapper Blackwell. Schiedts Fotoschatz diente Ken Burns 2000 als Basis für seine bekannte Jazz-Dokumentation. Zahlreiche bekannte Bilder von Wes Montgomery und den Montgomery Brothers stammen aus seiner Kamera. Schiedt hat mehrere Bücher (z.B. Jazz in Black and White: The Photographs of Duncan Schiedt) veröffentlicht und war an zahlreichen anderen beteiligt, zuletzt an der Dokumentation über die Indiana Avenue.

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Montgomery Brothers live at The Turf Club

Erscheint im April: Montgomery Johnson Quintet live at The Turf Club

Erscheint im April: Montgomery Johnson Quintet live at The Turf Club

Der Record Store Day am 19. April wird zu einem Wes-Festival. Resonance Records verkauft an diesem Tag eine limitierte Version eines Live-Mitschnitts aus den 1950er Jahre: das Montgomery-Johnson-Quintet live im Turf Club.

 

These recordings were made by a 22 year old Butler College student named Philip Kahl, who followed Wes Montgomery & his brothers around Indianapolis in the mid-1950’s. Kahl clearly had access to the brothers, recording them in 3 venues heard on the forthcoming release, “Wes Montgomery: In the Beginning” (out later this year on Resonance Records as a 2 CD deluxe digi-pack & 3 LP boxed set). The recordings were made at Indy’s legendary Turf Club in 1956. This group with the brothers (Wes, Buddy, & Monk) was known by Naptown jazz fans as The Montgomery-Johnson Quintet, (with fellow locals, drummer, Robert “Sonny” Johnson, and tenor saxophonist, Alonzo “Pookie” Johnson). On “Going Down To Big Mary’s House,” you’ll also be treated to guest vocals from Duke Ellington alumni, Debbie Andrews. Resonance first obtained these recordings in 2011 from Ann Montgomery (the widow of Wes’s brother, pianist, Buddy Montgomery). Ann came to Resonance with news Buddy had copies of these recordings plus never before published photos taken at The Turf Club. These recordings are a miraculous discovery full of inspired performances. Luckily, Resonance was able to track down the original quarter inch tape reels, and did direct transfers re-mastering at 96/24 bit. Keep in mind that these tracks were recorded live in the mid-1950’s, when recording technology was still evolving, however Resonance has been able to restore the sound so it’s presented in a higher quality. (Limited edition world-wide first pressing of 2000 copies on Whiskey colored translucent 10″ vinyl. Mastered by Bernie Grundman).

Titel: “Wes’s Tune”, “Fascinating Rhythm”, “Six Bridges to Cross”, “Down To Big Mary’s”, “Caravan”, “Django”

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Verschollene Aufnahmen aus dem Jahr 1955 wiederentdeckt!

Montgomery Johnson Quintet

Montgomery Johnson Quintet

Hammernews: Resonance Records hat die verschollenen Aufnahmen gefunden, die Quincy Jones als Produzent mit Wes und dem Montgomery-Johnson-Quartet gemacht hat. Im April kommt eine 10-Inch-Vinylplatte, Im Sommer eine ganze CD.

This is a newly discovered lost recording session of Wes Montgomery & his brothers recorded at Columbia studios in 1955 for Epic Records. These are amongst the earliest known recordings of Wes Montgomery (& his brothers), plus Quincy Jones as a producer (who organized the session after knowing the brothers through his tenure in the Lionel Hampton Orchestra). These tracks are licensed from Sony Music Group to Resonance Records as part of a limited edition 10″ pressing to commemorate Record Store Day. We’ve re-created a look and feel of what the packaging would’ve looked like had the session been released back in 1955 (fully enact with vintage art, logos, and even a classic mid-1950’s Epic Records label). Liner notes feature highlights of an interview of Quincy Jones to Ashley Kahn given in 2013. These recordings will be featured on the forthcoming Resonance release “Wes Montgomery: In The Beginning” out later this year on Resonance Records. (Limited edition world-wide first pressing of 2000 copies on 10″ vinyl).

Titel der LP: “Love For Sale”, “Leila”, “Undecided”, “Blues”, “Far Wes”

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Getty Images erlaubt nichtkommerzielle Nutzung

 

Die Nachricht ist wichtig: Getty Images erlauben jetzt die Einbettung von Fotos aus ihrem Archiv. Dazu gehören auch die journalistischen Bilder, wie die von Wes Montgomery. Dieses hier zum Beispiel zeigt Wes auf dem Newport Festival 1967, wo er mit seinen Brüdern auftrat. Voraussetzung für die Nutzung der Fotos ist das Einbetten der Bilder via iFrame, so dass die Quellenangaben und die Verlinkung zu Getty angezeigt wird.

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Resonance kündigt weitere unbekannte Aufnahmen an

Heute, am 91. Geburtstag von Wes Montgomery, kündigt Resonance Records an, man werde Ende des Jahres weitere unbekannte Aufnahmen von Wes veröffentlichen. Bei Facebook schreiben sie:

Today would’ve been Wes Montgomery’s 91st birthday.
We have some very exciting, newly discovered, Wes recordings slated for release, later this year, so stay tuned.

Resonance Records hatten vor zwei Jahren “Echoes of Indiana Avenue” veröffentlich, eine Sammlung bis dahin nicht zugänglicher Aufnahmen aus den frühen Indianapolis-Jahren von Wes.

 

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Neues Buch beschreibt die Jazz-Szene von Indianapolis

Die Indiana Avenue war das kulturelle Zentrum der Farbigen in Indianapolis. In den Clubs entlang der Straße spielten auch die vielen Musiker, die die Stadt hervorgebracht hat: J.J. Johnson, Freddie Hubbard, Jimmy Coe, Leroy Carr und natürlich die Montgomery Brothers. David L. Wilson, der mit der Kulturszene der Indiana Avenue aufgewachsen ist, hat jetzt ein Buch über die Geschichte der Straße geschrieben, Indianapolis Jazz: The Masters, Legends and Legacy of Indiana Avenue(The History Press).

David Wilsons Vater war mit Wes Montgomery befreundet. “Er besuchte hin und wieder unser Haus und spielte Gitarre für uns”, erinnert sich der Autor. Auf über 200 Seiten und mit 60 Bildern des Fotografen Duncan Schiedt erzählt Wilson die Entwicklung der Straße im 20. Jahrhundert. Ein ganzes Kapitel dabei ist den Brüdern Montgomery gewidmet.

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Wes jetzt auch in der Ertegun Jazz Hall of Fame

wesguitarDas New Yorker Jazz at Lincoln Center hat bekanntgegeben, dass Wes Montgomery jetzt auch in die Ertegun Jazz Hall of Fame gewählt worden ist. Außer Wes wurden in diesem Jahr Sängerin Betty Carter, Bandleader Fletcher Henderson und Drummer Elvin Jones von Jazzfans aus der ganzen Welt in die EJHF gevotet.

Seit 2004 ehrt die Liste Musiker, die durch einzelne Arbeiten oder ihre Fähigkeiten dazu beigetragen haben, den Jazz weiterzuentwickeln. Bislang gehören 45 Musiker zur Ertegun Jazz Hall of Fame. Jedes Jahre sucht eine Jury Kandidaten aus, die dann über das Netz von Jazzfans gewählt werden. Dass die Wahl in diesem Jahr auch auf Wes fiel, zeigt die anhaltende Popularität des Gitarristen.

Die öffentliche Präsentation der Wahl findet am 9. Juni 2014 im Dizzys Club Coca Cola des Jazz at Lincoln Center (Frederic P. Rose Hall) statt und wird auch per Webcast übertragen.

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