Nach kleinen Zollproblemen und viel Warterei: Hier ist sie, die Deluxe-Ausgabe von “Echoes of Indiana Avenue”, Nr. 27/1000.
Echoes of Indiana Avenue, das neue Album mit den bislang unbekannten Aufnahmen von Wes Montgomery, wird in diesem Monat erscheinen. Oliver Dunskus hat es bereits gehört und eine sehr ausführliche Rezension darüber geschrieben – sehr lesenswert! Erschienen ist es bei Alexander Schmitz, der sein Onlinemagazin leider Ende März einstellen und das Archiv in die Hände [...]
Auf Ebay hat soeben eine Auktion begonnen, bei der das erste Exemplar der neuen Wes-Montgomery-Aufnahmen “Echoes of Indiana Avenue” versteigert wird. Die Nummer 1/1000 der in limitierter Edition erscheinenden Sonderveröffentlichung mit Doppel-LP und CD wird von Resonance Records zugunsten der amerikanischen Herz-Stiftung angeboten. Bekanntlich ist Wes im Alter von 45 Jahren an Herzversagen gestorben. Schön [...]
Der Bassist und spätere Manager zahlreicher Jazz-Musiker John Levy ist im Alter von 99 Jahren gestorben. Levy, der mit der Tochter von Jim Hall verheiratet war, war auch viele Jahre lang der Manager von Wes Montgomery. In seinen Lebenserinnerungen, die vor einigen Jahren von Devra Hall aufgeschrieben worden sind, erzählt Levy viel über seine Zeit [...]
Wes Montgomery erhält eine Ehrentafel in seiner Heimatstadt. Entlang der Georgia Street in Downtown Indianapolis sollen demnächst 6 Fuß hohe Tafeln bzw. Säulen an die berühmtesten Bürger des Bundesstaates Indiana erinnern. Unter den ersten zehn, die dafür ausgesucht wurden, ist auch Wes Montgomery! Wes befindet sich in interessanter Gesellschaft. Neben bekannten Schriftstellern und Industriellen sind [...]
Die Ankündigung einer neuen Albumveröffentlichung im kommenden Jahr macht die Runde: “Echoes of Indiana Avenue” soll bislang unveröffentlichte Aufnahmen von Wes Montgomery aus den 1950er Jahren enthalten. Etwa anderthalb Jahre hat das Team von Resonance Records u. a. in Wes Heimatstadt Indianapolis recherchiert, um die Herkunft der Stücke und die Mitmusiker zu ermitteln. Die unbekannten [...]
Continue reading about Sensationelle Wes-Aufnahmen aus den 1950er Jahren angekündigt
Es gibt Platten, die sind ein wenig wie eine Wundertüte, zugleich seltsam und überraschend. Live at Jorgies and More ist so eine Platte. Sie ist eine wilde Mischung aus Aufnahmen und Interviews, die nach seinem Tod zusammengestellt wurde. Eine Art Resterampe, aber doch voller schöner Momente. Die B-Seite der LP ist sogar von besonderer Bedeutung, [...]
Continue reading about Radio-Interview mit Wes Montgomery aus dem Jahr 1966
Wenn Künstler sterben, wollen viele noch einmal richtig Kasse machen. Das war schon in den 1960er Jahren so. Kaum war Wes Montgomery 1968 tot, holte Produzent Dick Bock einige der frühen Pacific-Aufnahmen der Montgomery Brothers aus dem Archiv, verpasste ihnen ein paar Overdubs und brachte die Sessions aus den Jahren 1958 und 1959 als neue [...]
Continue reading about Neu auf CD: Montgomeryland Sessions plus Horns & Strings
Eine neue, interessante Wes-Kompilation von Hip-OSelect steht ins Haus: Ende September erscheint auf 5 CDs eine Zusammenstellung aller Aufnahmen, die Wes bei Verve veröffentlicht hat. Sie enthält alle Tracks von “Movin’ Wes”, “Bumpin’“, “Smokin’ at the Half Note”, “Goin’ Out of My Head”, “Tequila“, “California Dreamin’”, “Jimmy & Wes, The Dynamic Duo” sowie “Further Adventures [...]
Ein großartiger Fund von Wolf Martini: Wes im TV-Interview und am Ende live im Studio mit den Montgomery Brothers! “People in Jazz” von 1968, Interviewer ist Jim Rockwell.
Eine etwas obskure Meldung, ich gebe es zu, aber warum soll ich sie hier nicht weitergeben: Im seit 1970 existierenden Wes-Montgomery-Park in Indianapolis gibt es eine neue Attraktion, eine Art Wasserspielpark (“Spray Park”). Das Objekt ist in Form einer Gitarre gestaltet und soll so an den Gitarristen erinnern. Zu den Wasserspielen soll Musik von Wes [...]
Continue reading about Indianapolis ehrt Wes mit Wasserspiel-Park
Weil es derzeit etwas ruhiger ist, was News zu Wes Montgomery angeht, hier ein weiteres Video. Mark Whitfield, zu Gast beim kürzlich verstorbenen Billy Taylor, erzählt über seine Einflüsse und präsentiert live, was Wes von seinen Vorgängern unterschied. Sehr unterhaltend auch das anschließende “Freddy Freeloader”, von Whitfield im Wes-Stil gespielt.
Ich habe in den vergangenen Wochen wieder etwas an der Diskographie gearbeitet und einige neue Kommentare hinzugefügt. Da dies in der Timeline nicht angezeigt wird, erlaube ich mir, die Hinweise hier noch einmal zusammenzufassen. Neue Seiten bzw. Kommentare gibt es zu folgenden Wes-Montgomery-Alben: – The Montgomery Brothers (Fantasy, 1961) Bumpin’ (Verve, 1965) Live in Belgium [...]
Als Wes Montgomery in Indianapolis lebte, war das Land noch geprägt von Rassentrennung und Rassismus. Schwarze Jazzmusiker hatten lediglich kleine Refugien an der Indiana Avenue, um regelmäßig vor Publikum zu spielen. In den weißen Clubs der Stadt hatten sie nur hin und wieder Auftritte. Wie gut, dass sich die Zeiten geändert haben. Seit ein paar [...]
Continue reading about Wes-Porträt hängt jetzt beim Gouverneur
Bei Fenn Music ist jetzt eine lange Zeit nicht erhältliche Aufnahme wieder lieferbar: “Body And Soul”. Dabei handelt es sich um Liveaufnahmen aus Ronny Scotts Jazzclub in London, also von der Europatour 1965. Zu dem Quartett gehörten Stan Tracey (p), Rick Laird (b) und Ronnie Stevenson (dr), also Musiker aus dem Umfeld von Ronnie Scott. [...]
