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Remembering Duncan Schiedt

Der Indianapolis Star hatte vor ein paar Tagen einen guten Artikel zum Gedenken an Duncan Schiedt, den kürzlich verstorbenen Jazz-Fotografen aus Indianapolis. Schiedt war 1951 nach Indianapolis gezogen und hatte seitdem eine enge Beziehung zur lokalen Jazz- und Bluesszene. Er sorgte beispielsweise für ein kurzes Comeback des vergessenen ehemaligen Blues-Star Scrapper Blackwell. Schiedts Fotoschatz diente Ken Burns 2000 als Basis für seine bekannte Jazz-Dokumentation. Zahlreiche bekannte Bilder von Wes Montgomery und den Montgomery Brothers stammen aus seiner Kamera. Schiedt hat mehrere Bücher (z.B. Jazz in Black and White: The Photographs of Duncan Schiedt) veröffentlicht und war an zahlreichen anderen beteiligt, zuletzt an der Dokumentation über die Indiana Avenue.

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Montgomery Brothers live at The Turf Club

Erscheint im April: Montgomery Johnson Quintet live at The Turf Club

Erscheint im April: Montgomery Johnson Quintet live at The Turf Club

Der Record Store Day am 19. April wird zu einem Wes-Festival. Resonance Records verkauft an diesem Tag eine limitierte Version eines Live-Mitschnitts aus den 1950er Jahre: das Montgomery-Johnson-Quintet live im Turf Club.

 

These recordings were made by a 22 year old Butler College student named Philip Kahl, who followed Wes Montgomery & his brothers around Indianapolis in the mid-1950′s. Kahl clearly had access to the brothers, recording them in 3 venues heard on the forthcoming release, “Wes Montgomery: In the Beginning” (out later this year on Resonance Records as a 2 CD deluxe digi-pack & 3 LP boxed set). The recordings were made at Indy’s legendary Turf Club in 1956. This group with the brothers (Wes, Buddy, & Monk) was known by Naptown jazz fans as The Montgomery-Johnson Quintet, (with fellow locals, drummer, Robert “Sonny” Johnson, and tenor saxophonist, Alonzo “Pookie” Johnson). On “Going Down To Big Mary’s House,” you’ll also be treated to guest vocals from Duke Ellington alumni, Debbie Andrews. Resonance first obtained these recordings in 2011 from Ann Montgomery (the widow of Wes’s brother, pianist, Buddy Montgomery). Ann came to Resonance with news Buddy had copies of these recordings plus never before published photos taken at The Turf Club. These recordings are a miraculous discovery full of inspired performances. Luckily, Resonance was able to track down the original quarter inch tape reels, and did direct transfers re-mastering at 96/24 bit. Keep in mind that these tracks were recorded live in the mid-1950′s, when recording technology was still evolving, however Resonance has been able to restore the sound so it’s presented in a higher quality. (Limited edition world-wide first pressing of 2000 copies on Whiskey colored translucent 10″ vinyl. Mastered by Bernie Grundman).

Titel: “Wes’s Tune”, “Fascinating Rhythm”, “Six Bridges to Cross”, “Down To Big Mary’s”, “Caravan”, “Django”

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Verschollene Aufnahmen aus dem Jahr 1955 wiederentdeckt!

Montgomery Johnson Quintet

Montgomery Johnson Quintet

Hammernews: Resonance Records hat die verschollenen Aufnahmen gefunden, die Quincy Jones als Produzent mit Wes und dem Montgomery-Johnson-Quartet gemacht hat. Im April kommt eine 10-Inch-Vinylplatte, Im Sommer eine ganze CD.

This is a newly discovered lost recording session of Wes Montgomery & his brothers recorded at Columbia studios in 1955 for Epic Records. These are amongst the earliest known recordings of Wes Montgomery (& his brothers), plus Quincy Jones as a producer (who organized the session after knowing the brothers through his tenure in the Lionel Hampton Orchestra). These tracks are licensed from Sony Music Group to Resonance Records as part of a limited edition 10″ pressing to commemorate Record Store Day. We’ve re-created a look and feel of what the packaging would’ve looked like had the session been released back in 1955 (fully enact with vintage art, logos, and even a classic mid-1950′s Epic Records label). Liner notes feature highlights of an interview of Quincy Jones to Ashley Kahn given in 2013. These recordings will be featured on the forthcoming Resonance release “Wes Montgomery: In The Beginning” out later this year on Resonance Records. (Limited edition world-wide first pressing of 2000 copies on 10″ vinyl).

Titel der LP: “Love For Sale”, “Leila”, “Undecided”, “Blues”, “Far Wes”

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Getty Images erlaubt nichtkommerzielle Nutzung

 

Die Nachricht ist wichtig: Getty Images erlauben jetzt die Einbettung von Fotos aus ihrem Archiv. Dazu gehören auch die journalistischen Bilder, wie die von Wes Montgomery. Dieses hier zum Beispiel zeigt Wes auf dem Newport Festival 1967, wo er mit seinen Brüdern auftrat. Voraussetzung für die Nutzung der Fotos ist das Einbetten der Bilder via iFrame, so dass die Quellenangaben und die Verlinkung zu Getty angezeigt wird.

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Resonance kündigt weitere unbekannte Aufnahmen an

Heute, am 91. Geburtstag von Wes Montgomery, kündigt Resonance Records an, man werde Ende des Jahres weitere unbekannte Aufnahmen von Wes veröffentlichen. Bei Facebook schreiben sie:

Today would’ve been Wes Montgomery’s 91st birthday.
We have some very exciting, newly discovered, Wes recordings slated for release, later this year, so stay tuned.

Resonance Records hatten vor zwei Jahren “Echoes of Indiana Avenue” veröffentlich, eine Sammlung bis dahin nicht zugänglicher Aufnahmen aus den frühen Indianapolis-Jahren von Wes.

 

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Neues Buch beschreibt die Jazz-Szene von Indianapolis

Die Indiana Avenue war das kulturelle Zentrum der Farbigen in Indianapolis. In den Clubs entlang der Straße spielten auch die vielen Musiker, die die Stadt hervorgebracht hat: J.J. Johnson, Freddie Hubbard, Jimmy Coe, Leroy Carr und natürlich die Montgomery Brothers. David L. Wilson, der mit der Kulturszene der Indiana Avenue aufgewachsen ist, hat jetzt ein Buch über die Geschichte der Straße geschrieben, Indianapolis Jazz: The Masters, Legends and Legacy of Indiana Avenue(The History Press).

David Wilsons Vater war mit Wes Montgomery befreundet. “Er besuchte hin und wieder unser Haus und spielte Gitarre für uns”, erinnert sich der Autor. Auf über 200 Seiten und mit 60 Bildern des Fotografen Duncan Schiedt erzählt Wilson die Entwicklung der Straße im 20. Jahrhundert. Ein ganzes Kapitel dabei ist den Brüdern Montgomery gewidmet.

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Wes jetzt auch in der Ertegun Jazz Hall of Fame

wesguitarDas New Yorker Jazz at Lincoln Center hat bekanntgegeben, dass Wes Montgomery jetzt auch in die Ertegun Jazz Hall of Fame gewählt worden ist. Außer Wes wurden in diesem Jahr Sängerin Betty Carter, Bandleader Fletcher Henderson und Drummer Elvin Jones von Jazzfans aus der ganzen Welt in die EJHF gevotet.

Seit 2004 ehrt die Liste Musiker, die durch einzelne Arbeiten oder ihre Fähigkeiten dazu beigetragen haben, den Jazz weiterzuentwickeln. Bislang gehören 45 Musiker zur Ertegun Jazz Hall of Fame. Jedes Jahre sucht eine Jury Kandidaten aus, die dann über das Netz von Jazzfans gewählt werden. Dass die Wahl in diesem Jahr auch auf Wes fiel, zeigt die anhaltende Popularität des Gitarristen.

Die öffentliche Präsentation der Wahl findet am 9. Juni 2014 im Dizzys Club Coca Cola des Jazz at Lincoln Center (Frederic P. Rose Hall) statt und wird auch per Webcast übertragen.

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R.I.P. Stan Tracey

Der britische Pianist und Komponist Stan Tracey ist am 6. Januar 2014 im Alter von 86 Jahren gestorben. In den 1960er Jahren gehörte Tracey zur Band in Ronny Scott’s Jazzclub in London. Hier begleitete er zahlreiche amerikanische Jazzmusiker wie Stan Getz, Sonny Rollins und Wes Montgomery. Auf seiner Europa-Tour gastierte Wes mehrfach im Ronny Scott’s, mehrere Aufnahmen sind erhalten geblieben. Aufnahmen von Tracey und Wes finden sich auf der LP “Body and Soul” sowie der DVD “Live in ’65″.

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NDR Info mit Wes-Feature

Leider nur bis zum 17. September im Netz noch einmal nachzuhören: Ein Radio-Feature über die Montgomery Brothers. Autorin Marianne Therstappen widmet sich einigen besonders gelungenen Aufnahmen der Brüder, zum Beispiel dem Stück “Back to Bock”. Dem allgemeinen Lob des Albums “Groove Yard” ist durchaus zuzustimmen. Anhören, so lange es noch geht. Falls jemand einen Mitschnitt für mich hat, wäre das super.

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Neu abgemischt: So Much Guitar

So Much Guitar (1961)

So Much Guitar (1961)

Vor fast genau 52 Jahren, am 4. August 1961, nahm Wes Montgomery seine vierte LP als Leader für das Label Riverside auf: “So Much Guitar! (OJC Remasters)“. Jetzt ist eine neue Version, “digital remastered”, des Albums erschienen. Es enthält nicht nur die Aufnahmen von So Much Guitar, sondern auch noch diejenigen von “The Montgomery Brothers Live in Canada“.

“So Much Guitar” gehört zu den eher wenig beachteten Alben von Wes. Dabei sollte es wohl ein ähnlich großer Wurf werden wie “The Incredible Jazz Guitar“, mit dem Wes im Jahr zuvor seinen endgültigen Durchbruch erzielt hatte. Mit dem Pianisten Hank Jones, dem jungen Ron Carter, Drummer Lex Humphries und Percussionist Ray Barretto hatte Produzent Orrin Keepnews wieder eine attraktive Band aus angesagten New Yorker Musikern zusammengestellt. Und obwohl alle gemeinsam ein durchweg hörbares Ergebnis abliefern, kommt “So Much Guitar” nicht an sein Vorbild heran.

So Much Guitar, Rückseite

So Much Guitar, Rückseite

Schon im Auftaktstück, Wes eigenem “Twisted Blues”, wirkt der Gitarrist ein wenig fahrig. Seine Improvisation ähnelt eher einer Anhäufung von Licks. Kein Vergleich zu späteren Liveaufnahmen, denn “Twisted Blues” gehörte später zum Standardrepertoire seiner Konzerte. Insgesamt bietet die Studioversion auch wenig Dynamik, obwohl der Groove mit den zusätzlichen Congas eigentlich ganz gut läuft. (Wobei man anmerken muss, dass Twisted Blues auch auf einem sehr vertrackten Akkordschema basiert, das nicht gerade zu eleganten Improvisationen einlädt und erst einmal gemeistert werden will.)

Und ganz ähnlich geht es eigentlich die gesamte Platte hindurch. Zu den Höhepunkten gehört für mich die Version von “Repetition”, wo Wes das Thema mit seinem von Oktaven und Singlenotepassagen gut umsetzt. Spannend für Gitarristen: Mit “While We’re Young” enthält das Album eines der wenigen reinen Solo-Stücke, die Wes aufgenommen hat.

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