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Wie Drummer Billy Hart von Wes Montgomery erzogen wurde

Billy Hart

Billy Hart

Obwohl die späten Wes-Montgomery-Alben vor allem mit Grady Tate oder Jimmy Cobb an den Drums eingespielt wurden, war Billy Hart von 1966 bis 1968 fester Bestandteil von Wes‘ Band. Bereits 1961 war Hart Schlagzeuger der Montgomery Brothers, dokumentiert auf dem Album „Live at Jorgies“. Später, als er mit seiner Musik großen kommerziellen Erfolg hatte, stellt Wes ihn dann sogar fest ein – wie Billy Hart bereits vor ein paar Jahren in einem wirklich bemerkenswerten Gespräch erzählt. Im Interview mit Ethan Iverson berichtet Hart, wie Wes ihm näherbrachte, dass er mit seinem Spiel nicht zufrieden war. Außerdem erfahren wir, dass Jimmy Cobb Wes Lieblingsschlagzeuger war und Billy Hart am Ende einer der Sargträger des Gitarristen war. Die besten Passagen aus dem Interview nach dem Break:

 

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Creed Taylor über die Arbeit mit Wes

In der Süddeutschen Zeitung muss heute ein Interview mit Produzent Creed Taylor (Impulse, Verve, A&M, CTI) sein – mal wieder nicht online. Dafür hat Autor Jonathan Fischer den Text dankbarerweise in seinem Blog publiziert. In einem Absatz beschreibt Taylor die Zusammenarbeit mit Wes Montgomery:

Taylor: Ich hatte einmal den Jazz-Gitarristen Wes Montgomery zusammen mit Arrangeur Don Sebesky und den Streichern des New York Philharmonic Orchestra im Studio. Wir wollten alles on the spot aufnehmen. Und Wes saß mit diesem fragenden Blick im Gesicht vor seinem Notenblatt. Schließlich sagte er: „Ich habe keine Ahnung, was ihr da veranstaltet.“ Er konnte keine Noten lesen. Also nahm ich alle Stimmen mit Klavier auf, und er konnte sich die Kassette, während er auf Tour war, anhören. Die nächste Session lief dann wie am Schnürchen.

Das ist eine Variante der Geschichte, die ich noch nicht kannte. Bislang hatte ich nur gelesen, dass zunächst die Kern-Combo die Stücke aufgenommen hat und dann später die Orchester-Arrangements darauf zugeschnitten wurden. Nun ja, das eine schließt das andere nicht aus.

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