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Wes-Tribute mit Jimmy Cobb und Harold Mabern

Jimmy CobbJazz-Promoter Todd Barkan, zuletzt für das Programm eines der Clubs bei Jazz at Lincoln Center zuständig, startet im Iridium in Manhatten eine neue Konzertserie. Für den Auftakt hat er eine besondere Überraschung aus dem Hut gezaubert. Ab dem 2. Januar wird es ein Wes-Tribute geben, und zwar mit zwei Musikern, die noch mit Wes Montgomery intensiv gespielt haben: Drummer Jimmy Cobb und Pianist Harold Mabern. Cobb hat erstmals 1963 mit Wes die LP „Boss Guitar“ 1962 mit Wes „Full House“ aufgenommen und gehörte später zum Wynton Kelly Trio, das mit Wes die berühmten Half-Note-Konzerte gespielt hat. Mabern gehörte zwei jahre lang zur Tourband von Wes und ist auf vielen Alben der Europa-Tournee von 1965 zu hören. An der Gitarre wird Peter Bernstein zu hören sein. Ich hatte schon vor einiger Zeit über ein größeres Wes-Tribute von ihm spekuliert. Bassist John Weber und der Saxophonist Eric Alexander komplettieren die Tribute-Band. Schön wäre es, wenn es Aufnahmen geben würde. (Hoffen wir zumindest auf ein paar Bootleg-Mitschnitte.)

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Wie Drummer Billy Hart von Wes Montgomery erzogen wurde

Billy Hart

Billy Hart

Obwohl die späten Wes-Montgomery-Alben vor allem mit Grady Tate oder Jimmy Cobb an den Drums eingespielt wurden, war Billy Hart von 1966 bis 1968 fester Bestandteil von Wes‘ Band. Bereits 1961 war Hart Schlagzeuger der Montgomery Brothers, dokumentiert auf dem Album „Live at Jorgies“. Später, als er mit seiner Musik großen kommerziellen Erfolg hatte, stellt Wes ihn dann sogar fest ein – wie Billy Hart bereits vor ein paar Jahren in einem wirklich bemerkenswerten Gespräch erzählt. Im Interview mit Ethan Iverson berichtet Hart, wie Wes ihm näherbrachte, dass er mit seinem Spiel nicht zufrieden war. Außerdem erfahren wir, dass Jimmy Cobb Wes Lieblingsschlagzeuger war und Billy Hart am Ende einer der Sargträger des Gitarristen war. Die besten Passagen aus dem Interview nach dem Break:

 

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