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Montgomery Brothers live at The Turf Club

Erscheint im April: Montgomery Johnson Quintet live at The Turf Club

Erscheint im April: Montgomery Johnson Quintet live at The Turf Club

Der Record Store Day am 19. April wird zu einem Wes-Festival. Resonance Records verkauft an diesem Tag eine limitierte Version eines Live-Mitschnitts aus den 1950er Jahre: das Montgomery-Johnson-Quintet live im Turf Club.

 

These recordings were made by a 22 year old Butler College student named Philip Kahl, who followed Wes Montgomery & his brothers around Indianapolis in the mid-1950’s. Kahl clearly had access to the brothers, recording them in 3 venues heard on the forthcoming release, „Wes Montgomery: In the Beginning“ (out later this year on Resonance Records as a 2 CD deluxe digi-pack & 3 LP boxed set). The recordings were made at Indy’s legendary Turf Club in 1956. This group with the brothers (Wes, Buddy, & Monk) was known by Naptown jazz fans as The Montgomery-Johnson Quintet, (with fellow locals, drummer, Robert „Sonny“ Johnson, and tenor saxophonist, Alonzo „Pookie“ Johnson). On „Going Down To Big Mary’s House,“ you’ll also be treated to guest vocals from Duke Ellington alumni, Debbie Andrews. Resonance first obtained these recordings in 2011 from Ann Montgomery (the widow of Wes’s brother, pianist, Buddy Montgomery). Ann came to Resonance with news Buddy had copies of these recordings plus never before published photos taken at The Turf Club. These recordings are a miraculous discovery full of inspired performances. Luckily, Resonance was able to track down the original quarter inch tape reels, and did direct transfers re-mastering at 96/24 bit. Keep in mind that these tracks were recorded live in the mid-1950’s, when recording technology was still evolving, however Resonance has been able to restore the sound so it’s presented in a higher quality. (Limited edition world-wide first pressing of 2000 copies on Whiskey colored translucent 10″ vinyl. Mastered by Bernie Grundman).

Titel: „Wes’s Tune“, „Fascinating Rhythm“, „Six Bridges to Cross“, „Down To Big Mary’s“, „Caravan“, „Django“

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Neues Buch beschreibt die Jazz-Szene von Indianapolis

Die Indiana Avenue war das kulturelle Zentrum der Farbigen in Indianapolis. In den Clubs entlang der Straße spielten auch die vielen Musiker, die die Stadt hervorgebracht hat: J.J. Johnson, Freddie Hubbard, Jimmy Coe, Leroy Carr und natürlich die Montgomery Brothers. David L. Wilson, der mit der Kulturszene der Indiana Avenue aufgewachsen ist, hat jetzt ein Buch über die Geschichte der Straße geschrieben, Indianapolis Jazz: The Masters, Legends and Legacy of Indiana Avenue(The History Press).

David Wilsons Vater war mit Wes Montgomery befreundet. „Er besuchte hin und wieder unser Haus und spielte Gitarre für uns“, erinnert sich der Autor. Auf über 200 Seiten und mit 60 Bildern des Fotografen Duncan Schiedt erzählt Wilson die Entwicklung der Straße im 20. Jahrhundert. Ein ganzes Kapitel dabei ist den Brüdern Montgomery gewidmet.

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Buchtipp: Jazz Life

Montgomery Brothers

Montgomery Brothers

Im magischen Jazzjahr 1960 reiste Fotograf William Claxton gemeinsam mit dem deutschen Jazzautor Joachim E. Behrendt drei Monate lang durch die USA. An den Hotspots des Jazz – New Orleans, Kansas, New York, San Francisco, L.A. etc. – trafen sie die meisten der maßgeblichen Musiker dieser Zeit. Claxtons Fotos aus der Zeit sind Klassiker, nicht wenige haben das Bild des Jazz insgesamt maßgeblich geprägt. Der den Kopf bis fast auf die Tastatur gebeugte Bill Evans, Stan Getz im Hinterhof, nur senkrecht von einer Hauslampe ausgeleuchtet, oder Trompeter Donald Byrd, der in einem New Yorker U-Bahn-Wagen übt – all das sind Fotos, die sich in die Erinnerung an diese große Zeit eingebrannt haben. Continue Reading →

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Neue Liveaufnahmen von Wes Montgomery

Überraschung kurz vor Weihnachten: Die US-Seite Wolfgang’s Vault hat mehr oder weniger still und heimlich (ich habe den offiziellen Release Anfang November jedenfalls verpasst, obwohl ich seit Jahren jeden Newsletter danach durchsuche!) bislang unbekannte Live-Aufnahmen von Wes Montgomery bzw. den Montgomery Brothers veröffentlicht. Es handelt sich um drei Stücke vom Newport Jazz Festival 1967 – ein relativ kurzer Ausschnitt eines vermutlich deutlich längeren Auftritts am 3. Juli 1967. Wes spielt mit seinen Brüdern Buddy und Monk sowie mit Drummer Grady Tate. In zwei Stücken ist noch ein Percussionist zu hören, der bei den Angaben auf Wolfgang’s Vault nicht erwähnt wird. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich um Ray Barretto handelt, mit dem Wes im Sommer 1967 mehrere Studioaufnahmen einspielte.

Wes MontgomeryDie Aufnahmen, die jetzt bei Wolfgang’s Vault dokumentiert wurden, zeigen Wes in absoluter Oktavlaune. Schon im Auftaktstück, der Wes-Komposition Naptown Blues, zeigt er seine außergewöhnlichen Fähigkeiten. Nach einer längeren Singlenote-Passage geht Wes zur einem sehr dynamischen Oktavspiel über. Im engen rhythmischen Zusammenspiel mit seinen Brüdern treibt er das Stück voran.

Es folgt eine nur rund zweiminütige Version von Goin‘ Out of My Head. Das  Thema des Popsongs spielt er in Oktaven, großartig begleitet von Monk und mit einem lässigen Groove, angereichert durch die Percussions von (vermutlich) Ray Barretto. Ein Solo fehlt. Das wird dann ausführlich in Tequila nachgereicht. Hier läuft Wes zu absoluter Hochform auf. Auch hier ist es ein straighter, von Drums und Percussions getragener Groove, der Wes‘ Spiel beflügelt. Dabei hält er sich gar nicht erst mit Singlenotes auf. Mit seinen Oktaven gibt er gleich nach dem Thema richtig Gas und bremst auch nicht mehr ab. In einer grandiosen Abfolge immer neuen Ideen zeigt sich Wes hier in einer geradezu beängstigenden Form. Die ganzen knapp fünf Minuten des Gitarrensolos sind ein Manifest seiner Musikalität, seines außergewöhnlichen Rhythmusgefühls und seiner Technik.

Wolfgang’s Vault, die das Archiv des Newport Festivals besitzen und nach und nach aufarbeiten und veröffentlichen, schenken uns mit dieser Viertelstunde einen wirklich kostbaren Einblick in ein kaum dokumentiertes Kapitel, nämlich das späte Zusammenspiel der drei Montgomery Brothers, die hier, knapp ein Jahr vor dem Tod des Gitarristen, wie ich finde so großartig wie nie zuvor performen. Ich will mehr davon!

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Family business

Eine sehr interessante kleine Video-Serie mit sehr privaten Einblicken in das Leben von „Buddy“ Montgomery, dem jüngsten der Montgomery-Brothers. Gleichzeitig gibt es hier und auch sehr gute Einblicke in die frühen Jahre von Wes, als er viel mit seinen Brüdern spielte. Wenn ich es richtig sehe, stammen die Videos von „Monks“ Sohn Brian Montgomery.

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