Vor 40 Jahren: Attila Zollers Tributesong Wild Wild Wes

Dass die Musik Wes Montgomerys kaum einen Gitarristen unberührt lässt, muss vielleicht nicht extra erwähnt werden. Und so gibt es mittlerweile zahlreiche große oder kleine musikalische Verbeugungen vor dem Meister. Diese hier finde ich persönlich besonders gelungen, und weil sie vor genau 40 Jahren – im Spätsommer 1969 – aufgenommen wurde, ist sie eine Referenz wert! Das Stück „Wild Wild Wes“ eröffnet Attila Zollers Album „Gypsy Cry“, ein Kleinod der Jazzgitarre, das in seiner stilistischen Vielsprachigkeit die Übergangsphase seiner Zeit ganz hervorragend repräsentiert. Es handelt sich um Aufnahmen zwischen Tradition und Aufbruch. Zusammengehalten wird das Album dabei vor allem von den Fähigkeiten des Leaders. Am Piano hört man übrigens keinen Geringeren als Herbie Hancock.

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Gypsy Cry

Gypsy Cry

Das Sück anhören:

Attila Zoller – Wild Wild Wes

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Den ganzen Spaß gibt es auch auf CD oder als kostengünsten MP3-Download. Zum Album gehört übrigens auch der Ohrwurm „The Birds And The Bees“, der vor einigen Jahren durch die Duo-Interpretation von Pat Metheny & Jim Hall wieder aus der Versenkung geholt wurde.

Noch ein Hinweis für Fans von Attila Zoller: Über das Birdland Neuburg kann man eine von Heinz Protzer geschriebene neue Biografie/Diskografie von Zoller bestellen.

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