Die unwahrscheinlichste Karriere im Jazz und ihr abruptes Ende

Die unwahrscheinlichste Karriere im Jazz und ihr abruptes Ende
Wes Montgomery, 06.03.1923 – 15.06.1968 © Foto: Roberto Polillo

Am 15. Juni 1968 – vor nun genau 50 Jahren – saß Wes Montgomery in seinem Haus in Indianapolis, als er plötzlich zusammenbrach. Seine Frau Serene versuchte noch Hilfe zu holen, doch es war zu spät. Der Jazzmusiker war tot, gestorben an einem Herzinfarkt im Alter von 45 Jahren. Es war das Ende einer Karriere, die so einzigartig war, dass es sie eigentlich gar nicht hätte…

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Wie Drummer Billy Hart von Wes Montgomery erzogen wurde

Billy Hart
Billy Hart

Obwohl die späten Wes-Montgomery-Alben vor allem mit Grady Tate oder Jimmy Cobb an den Drums eingespielt wurden, war Billy Hart von 1966 bis 1968 fester Bestandteil von Wes‘ Band. Bereits 1961 war Hart Schlagzeuger der Montgomery Brothers, dokumentiert auf dem Album „Live at Jorgies“. Später, als er mit seiner Musik großen kommerziellen Erfolg hatte, stellt Wes ihn dann sogar fest ein – wie Billy Hart bereits vor ein paar Jahren in einem wirklich bemerkenswerten Gespräch erzählt. Im Interview mit Ethan Iverson berichtet Hart, wie Wes ihm näherbrachte, dass er mit seinem Spiel nicht zufrieden war. Außerdem erfahren wir, dass Jimmy Cobb Wes Lieblingsschlagzeuger war und Billy Hart am Ende einer der Sargträger des Gitarristen war. Die besten Passagen aus dem Interview nach dem Break:

 

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Creed Taylor über die Arbeit mit Wes

In der Süddeutschen Zeitung muss heute ein Interview mit Produzent Creed Taylor (Impulse, Verve, A&M, CTI) sein – mal wieder nicht online. Dafür hat Autor Jonathan Fischer den Text dankbarerweise in seinem Blog publiziert. In einem Absatz beschreibt Taylor die Zusammenarbeit mit Wes Montgomery: Taylor: Ich hatte einmal den Jazz-Gitarristen Wes Montgomery zusammen mit Arrangeur Don Sebesky und den Streichern des New York Philharmonic Orchestra im…

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