R.I.P. Arnold Eidus

Als Sohn russischer Einwanderer am 28.11.1922 in New York City geboren, konnte sich Arnold Eidus schon früh als ein Wunderkind an der Geige etablieren. Bereits mit 16 gab er ein Konzert in der Carnegy Hall. Mit 24 gewann er in Paris als erster Amerikaner die Jacques Thibaud International Violin Competition. Später wurde er Konzertmeister des ABC Symphonieorchesters. Bevor er 1967 bei einer Werbeagentur anheuerte, um Werbe-Jingles zu produzieren, war er auf zahlreichen Jazz-Alben zu hören, die mit Orchestern erweitert wurden. Bereits auf der Riverside-LP „Fusion“, der ersten Streicherplatte von Wes Montgomery, ist Eidus dabei. Auch nach dem Wechsel der Plattenfirma bleibt der Violinist dem Jazzgitarristen treu. Auf den Verve-Platten „Bumpin'“ (1965, mit Dirigent und Arrangeur Don Sebesky) und „Tequila“ (1966, mit Dirigent und Arrangeur Claus Ogerman) ist Arnold Eidus ebenfalls zu hören. Der Musiker starb am 3. Juni im Alter von 90 Jahren.

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